Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften

Kindheit am Arrenberg

Im Sommersemester 2016 setzten sich Studierende der Geographie in diesem interdisziplinären Projekt Region mit dem Wuppertaler Stadtquartier Arrenberg aus der Sicht von Kindern auseinander. Das interdisziplinäre Projekt Region wurde am Institut für Geographie und Sachunterricht von Prof. Dr. Andreas Keil angeboten. Alle interdisziplinären Projekte Region werden im Rahmen des KoLBi-Projekts (Kohärenz in der Lehrerbildung - Qualitätsoffensive Lehrerbildung) durchgeführt. Nähere Informationen zum KoLBi-Projekt erhalten Sie unter http://www.kolbi.uni-wuppertal.de.

Im Projekt zur Kindheit am Arrenberg gingen Geographiestudierende in Gruppen verschiedenen Fragestellungen nach. Die Auseinandersetzung mit der aktuellen Kindheit im Quartier wurde durch die Nutzung verschiedener Methoden der Kindheitsforschung möglich. Darüber hinaus wurde durch eine Zusammenarbeit mit Senioren die frühere Kindheit beleuchtet und in einer anderen Gruppe ein Vergleich zur Kindheit in einem ländlichen Beispielraum gezogen. In ihrer Projektphase arbeiteten die Gruppen mit Kindern aus dem Quartier zusammen, um reale und aktuelle Einblicke in das Aufwachsen am Arrenberg zu erhalten. Durch diese Zusammenarbeit entstanden vielfältige Eindrücke. Eine Gruppe „bastelte“ mit Quartierskindern eine Kinderkarte, auf der nicht nur Institutionen, Einrichtungen und Spielplätze, sondern auch Lieblingsorte und weitere Spielorte verzeichnet wurden. Die Karte wurde im Anschluss von den Studierenden digitalisiert. Darüber hinaus entstanden zum Beispiel Fotoübersichten von Lieblings- und Angsträumen, die auf einem Quartiersrundgang mit Kindern deutlich wurden und es wurden eigenhändige „subjektive Landkarten“ von Schülerinnen und Schülern gezeichnet. Diese verdeutlichen den Alltag und den Lebensraum von Kindern am Arrenberg. Die gemeinsame Abschlusspräsentation am Ende des Seminars ermöglichte einen zusammenfassenden und vielseitigen Einblick in die verschiedenen Perspektiven des Aufwachsens im Wuppertaler Quartier. Die Studierenden der Geographie setzten sich im Projekt mit der Raumnutzung und Alltagsgestaltung von Kindern auseinander und lernten aktuelle Methoden der Kindheitsforschung sowie die Arbeit im Projekt kennen. Die Projektarbeit wurde im Seminar methodisch aufbereitet und reflektiert.

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